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Groschopp AG Drives & More

Stand: 403
Antriebstechnik
Industrieelektronik
Industrielle Kommunikation
Engineering, Systemintegration, Anlagenbau
Sondermaschinenbau
Nachhaltigkeit in der Automation

Innovativen 3D-Druck für Serienbauteile

Die Groschopp AG nutzt die additive Fertigung am Standort Viersen intensiv für die Entwicklung und Produktion ihrer Antriebskomponenten. Während der 3D-Druck früher primär dem Prototypenbau vorbehalten war, hat sich die Technologie bei den Antriebsexperten längst als wirtschaftliche Säule in der Fertigung etabliert. Das Unternehmen stellt damit neben Mustern und Montagevorrichtungen auch voll funktionsfähige Serienbauteile für seine Motoren und Getriebe her.

Bereits seit 2012 sammelt Groschopp Erfahrungen in diesem Bereich und setzte anfangs auf FDM-Drucker (Fused Deposition Modeling) zur Verarbeitung des robusten Kunststoffs ABS. Heute kommt zusätzlich ein moderner MSLA-Drucker (Masked Stereolithography Apparatus) zum Einsatz. Dieses Harz-3D-Druckverfahren nutzt eine LCD-Maske und UV-Licht, um flüssiges Kunstharz schichtweise zu härten, wodurch Bauteile wie Bürstenbrücken mit hochpräzisen und unterschiedlichen Materialeigenschaften realisiert werden können.

Der strategische Vorteil liegt laut der Konstruktionsleitung vor allem in der schnellen Verfügbarkeit und einer gesteigerten Flexibilität bei der Produktgestaltung. Komplexe Geometrien lassen sich materialsparend umsetzen, und durch die Zusammenfassung mehrerer Komponenten zu einem einzigen Druckteil sinken die nachgelagerten Montagekosten. Da sich die Erstellung teurer Spezialwerkzeuge erübrigt, bietet der 3D-Druck für Groschopp eine hocheffiziente und kostengünstige Alternative, um Entwicklungsprojekte zu beschleunigen und Kundenanfragen im Bereich der Kleinserien extrem zügig zu bedienen.

https://www.groschopp.de/de/news/groschopp-fertigt-muster-und-serienbauteile-mit-3d-drucker
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